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Zwischen den Rassen: Roman
Coles
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Zwischen den Rassen: Roman in Vernon, BC
By None
Current price: $3.89

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Der heute ungewohnt klingende, von Heinrich Mann jedoch ohne ideologische Wertung gebrauchte Titel 'Zwischen den Rassen' bezeichnet den Entwicklungsroman der jungen Lola - einer in Rio geborenen Deutsch-Brasilianerin, die von ihrem Vater zur Ausbildung in ein deutsches Internat geschickt wird. Von diesem Moment an lebt sie spürbar zwischen zwei Welten. Mann benutzt den Begriff 'Rasse' rein phänotypisch: Lola beschreibt sich selbst als Trägerin 'beider Rassen' - der germanischen und der lateinischen - und beobachtet an sich entsprechende äußerliche wie charakterliche Züge. Das Temperament, sagt sie, habe sie von ihrer südamerikanischen Mutter, die Nachdenklichkeit vom deutschen Vater. Während sie heranwächst und ihren Platz zwischen Kulturen, Erwartungen und eigenen Wünschen sucht, erkennt Lola, dass bestimmte mentalitätsbezogene Zuschreibungen, so sehr sie Klischees gleichen, im Alltag manchmal doch überraschend sichtbar werden. In ihren Beziehungen zu Männern spitzt sich dieser Konflikt zu: Zwischen dem nüchternen Deutschen Arnold und dem lebenslustigen Florentiner Graf Pardi schwankend, folgt die sinnliche, blonde, für viele exotisch wirkende junge Frau schließlich der Leidenschaft. Doch als die Entscheidung gefallen ist, schlägt die Handlung eine neue Richtung ein, die alles infrage stellt.
Der heute ungewohnt klingende, von Heinrich Mann jedoch ohne ideologische Wertung gebrauchte Titel 'Zwischen den Rassen' bezeichnet den Entwicklungsroman der jungen Lola - einer in Rio geborenen Deutsch-Brasilianerin, die von ihrem Vater zur Ausbildung in ein deutsches Internat geschickt wird. Von diesem Moment an lebt sie spürbar zwischen zwei Welten. Mann benutzt den Begriff 'Rasse' rein phänotypisch: Lola beschreibt sich selbst als Trägerin 'beider Rassen' - der germanischen und der lateinischen - und beobachtet an sich entsprechende äußerliche wie charakterliche Züge. Das Temperament, sagt sie, habe sie von ihrer südamerikanischen Mutter, die Nachdenklichkeit vom deutschen Vater. Während sie heranwächst und ihren Platz zwischen Kulturen, Erwartungen und eigenen Wünschen sucht, erkennt Lola, dass bestimmte mentalitätsbezogene Zuschreibungen, so sehr sie Klischees gleichen, im Alltag manchmal doch überraschend sichtbar werden. In ihren Beziehungen zu Männern spitzt sich dieser Konflikt zu: Zwischen dem nüchternen Deutschen Arnold und dem lebenslustigen Florentiner Graf Pardi schwankend, folgt die sinnliche, blonde, für viele exotisch wirkende junge Frau schließlich der Leidenschaft. Doch als die Entscheidung gefallen ist, schlägt die Handlung eine neue Richtung ein, die alles infrage stellt.


















