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Umbruch: 1798 – Als die alte Eidgenossenschaft zerbrach
Coles
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Umbruch: 1798 – Als die alte Eidgenossenschaft zerbrach in Vernon, BC
By None
Current price: $6.99

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Der 5. März 1798 markiert das Ende einer Welt: Mit dem Fall Berns bricht das stolze Gefüge der Alten Eidgenossenschaft wie Glas unter den Stiefeln der napoleonischen Armee zusammen. Was über Jahrhunderte sicher schien, wird über Nacht zum Spielball fremder Grossmächte und radikaler Ideen. Inmitten dieser Trümmer nimmt uns Nathalie Corinne Aeby mit auf eine gnadenlose Reise durch eine Zeit der totalen Ungewissheit, in der Loyalität zur tödlichen Falle wird. Wir folgen Friedrich von Steiger in den blutigen, aussichtslosen Widerstand am Grauholz, wo die Tradition gegen die Moderne verblutet. Wir erleben an der Seite von Johanna den brutalen Alltag der französischen Besatzung, geprägt von Hunger, Requirierungen und dem verzweifelten Kampf um die eigene Würde. Schliesslich stehen wir mit Marc in der eisigen, mörderischen Hölle Russlands, als das Schicksal der Schweizer Regimenter an den Ufern der Beresina besiegelt wird. «Umbruch» ist weit mehr als eine Chronik politischer Ereignisse; es ist die tiefgreifende Geschichte eines Volkes, das zwischen den Fronten der Weltgeschichte zerrieben wird und in der grössten Not die Kraft findet, aus Ruinen eine neue Identität zu formen. Nathalie Corinne Aeby schreibt mit einer Wucht, die den Leser direkt in den Schlamm der Schlachtfelder und die Kälte der Hungerjahre versetzt. Ein historischer Roman – so unerbittlich, ehrlich und karg wie die Zeit, in der er spielt. darauffolgende Mediationsakte zeigen die Zerrissenheit zwischen den alten Aristokraten, die ihre Vorrechte fordern, und den Bauern, die die Lasten der Vergangenheit abschütteln wollen. Erst nach Jahrzehnten des Ringens, gezeichnet durch die Regeneration und den Sonderbundskrieg, entsteht 1848 aus der Erschöpfung und dem gemeinsamen Willen der neue Bundesstaat. Das fertige Gewebe der Nation ist nun ein mühsam erarbeitetes Werk, das den "Untertan" endgültig aus der Geschichte streicht.
Der 5. März 1798 markiert das Ende einer Welt: Mit dem Fall Berns bricht das stolze Gefüge der Alten Eidgenossenschaft wie Glas unter den Stiefeln der napoleonischen Armee zusammen. Was über Jahrhunderte sicher schien, wird über Nacht zum Spielball fremder Grossmächte und radikaler Ideen. Inmitten dieser Trümmer nimmt uns Nathalie Corinne Aeby mit auf eine gnadenlose Reise durch eine Zeit der totalen Ungewissheit, in der Loyalität zur tödlichen Falle wird. Wir folgen Friedrich von Steiger in den blutigen, aussichtslosen Widerstand am Grauholz, wo die Tradition gegen die Moderne verblutet. Wir erleben an der Seite von Johanna den brutalen Alltag der französischen Besatzung, geprägt von Hunger, Requirierungen und dem verzweifelten Kampf um die eigene Würde. Schliesslich stehen wir mit Marc in der eisigen, mörderischen Hölle Russlands, als das Schicksal der Schweizer Regimenter an den Ufern der Beresina besiegelt wird. «Umbruch» ist weit mehr als eine Chronik politischer Ereignisse; es ist die tiefgreifende Geschichte eines Volkes, das zwischen den Fronten der Weltgeschichte zerrieben wird und in der grössten Not die Kraft findet, aus Ruinen eine neue Identität zu formen. Nathalie Corinne Aeby schreibt mit einer Wucht, die den Leser direkt in den Schlamm der Schlachtfelder und die Kälte der Hungerjahre versetzt. Ein historischer Roman – so unerbittlich, ehrlich und karg wie die Zeit, in der er spielt. darauffolgende Mediationsakte zeigen die Zerrissenheit zwischen den alten Aristokraten, die ihre Vorrechte fordern, und den Bauern, die die Lasten der Vergangenheit abschütteln wollen. Erst nach Jahrzehnten des Ringens, gezeichnet durch die Regeneration und den Sonderbundskrieg, entsteht 1848 aus der Erschöpfung und dem gemeinsamen Willen der neue Bundesstaat. Das fertige Gewebe der Nation ist nun ein mühsam erarbeitetes Werk, das den "Untertan" endgültig aus der Geschichte streicht.


















