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Coles Morgen-Glantz 34 (2024) at Village Green Shopping Centre in Vernon, BC
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Die zehn Beitrge des Bandes beleuchten verschiedene Aspekte des Fremdsprachenerwerbs und -gebrauchs im 17. und 18. Jahrhundert. Standen in der Forschung dazu bislang vor allem die Sprachmeister einerseits, die Auslandsaufenthalte von Kaufleuten und Studenten andererseits im Mittelpunkt, so widmen sich die hier publizierten Aufstze den Modi des Sprachenlernens nicht zuletzt vor dem Hintergrund des sich im Lauf der Frhen Neuzeit verndernden Sprachbewusstseins. Die als Sndenstrafe aufgefasste ‚babylonische Sprachverwirrung‘ wird zunehmend als ein Phnomen der Sprachvarietten verstanden, das mit Blick auf eine Ursprache auch die Konstruktion einer Universalsprache mglich erscheinen lsst. Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachengebrauch und Fragen des Sprachkontakts und von Translationserfahrungen werden in Beitrgen zu Personengruppen wie Klerikern, Militr oder Studenten untersucht. In den Blick geraten dabei zeitgenssische Romane ebenso wie Freundschaftsalben, aber auch Erziehungslehren. Besonders aufschlussreich ist dabei das Gegenber von massenhaft dokumentierter Fremdsprachenkenntnis in berlieferter Handschriftlichkeit einerseits und konkreten bersetzungsanstrengungen zum Beispiel bei Luise Adelgunde Gottsched. Bibliotheksbestnde mit ihren Hilfsmitteln zum Fremdspracherwerb, wie sie am Sulzbacher Hof zur Verfgung standen, aber auch Studienordnungen der Jesuitenuniversitt Dillingen machen die Relevanz dieses Themas auch fr moderne Debatten um Kulturkontakt und Translationsphnomene deutlich.
Die zehn Beitrge des Bandes beleuchten verschiedene Aspekte des Fremdsprachenerwerbs und -gebrauchs im 17. und 18. Jahrhundert. Standen in der Forschung dazu bislang vor allem die Sprachmeister einerseits, die Auslandsaufenthalte von Kaufleuten und Studenten andererseits im Mittelpunkt, so widmen sich die hier publizierten Aufstze den Modi des Sprachenlernens nicht zuletzt vor dem Hintergrund des sich im Lauf der Frhen Neuzeit verndernden Sprachbewusstseins. Die als Sndenstrafe aufgefasste ‚babylonische Sprachverwirrung‘ wird zunehmend als ein Phnomen der Sprachvarietten verstanden, das mit Blick auf eine Ursprache auch die Konstruktion einer Universalsprache mglich erscheinen lsst. Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachengebrauch und Fragen des Sprachkontakts und von Translationserfahrungen werden in Beitrgen zu Personengruppen wie Klerikern, Militr oder Studenten untersucht. In den Blick geraten dabei zeitgenssische Romane ebenso wie Freundschaftsalben, aber auch Erziehungslehren. Besonders aufschlussreich ist dabei das Gegenber von massenhaft dokumentierter Fremdsprachenkenntnis in berlieferter Handschriftlichkeit einerseits und konkreten bersetzungsanstrengungen zum Beispiel bei Luise Adelgunde Gottsched. Bibliotheksbestnde mit ihren Hilfsmitteln zum Fremdspracherwerb, wie sie am Sulzbacher Hof zur Verfgung standen, aber auch Studienordnungen der Jesuitenuniversitt Dillingen machen die Relevanz dieses Themas auch fr moderne Debatten um Kulturkontakt und Translationsphnomene deutlich.
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