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Coles Materie als aktives Gegenüber des Subjekts: Drei Studien nach Hegel. Mit einem Nachwort von Horst Bredekamp at Village Green Shopping Centre in Vernon, BC
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Thomas Oehl zeigt in seinem Buch in Auseinandersetzung mit Hegels (und Adornos) Philosophie, dass und wie Materie als aktiv gedacht werden kann.
Die Idee einer Aktivität der Materie zieht sich wie ein Versprechen durch die moderne, nachhegelsche Philosophie, insbesondere im »Materialismus«, wie er von Marx und Adorno geprägt wurde. Sie stand und steht jedoch stets im Verdacht, der Materie irrationalerweise etwas zuschreiben zu wollen, das wir allein dem Subjekt zuschreiben dürfen: Aktivität in einem starken Sinne. Der Gedankengang des Buches entwickelt diese Idee streng sachorientiert und verteidigt sie gegen den besagten Verdacht in drei Studien, die je einer bestimmten Gestalt von Aktivität der Materie gewidmet sind. Die Idee ist einerseits von metaphysischer Bedeutung, da mit ihr nicht weniger als ein ganz neuer Begriff von Materie verbunden ist, andererseits aber auch von sozialphilosophischer Relevanz: Denn in der Aktivität der Materie liegt die Möglichkeit, Materie in befreiender Weise als ein Gegenüber zu erfahren, etwa in bestimmten ästhetischen Konstellationen; eine freie Beziehung zu einem Gegenüber besteht gerade nicht allein in Intersubjektivität.
Das Buch ist im Dialog mit Horst Bredekamps Theorie des Bildakts geschrieben, in der verwandte Motive verfolgt werden, und um ein Nachwort Bredekamps ergänzt.
Thomas Oehl zeigt in seinem Buch in Auseinandersetzung mit Hegels (und Adornos) Philosophie, dass und wie Materie als aktiv gedacht werden kann.
Die Idee einer Aktivität der Materie zieht sich wie ein Versprechen durch die moderne, nachhegelsche Philosophie, insbesondere im »Materialismus«, wie er von Marx und Adorno geprägt wurde. Sie stand und steht jedoch stets im Verdacht, der Materie irrationalerweise etwas zuschreiben zu wollen, das wir allein dem Subjekt zuschreiben dürfen: Aktivität in einem starken Sinne. Der Gedankengang des Buches entwickelt diese Idee streng sachorientiert und verteidigt sie gegen den besagten Verdacht in drei Studien, die je einer bestimmten Gestalt von Aktivität der Materie gewidmet sind. Die Idee ist einerseits von metaphysischer Bedeutung, da mit ihr nicht weniger als ein ganz neuer Begriff von Materie verbunden ist, andererseits aber auch von sozialphilosophischer Relevanz: Denn in der Aktivität der Materie liegt die Möglichkeit, Materie in befreiender Weise als ein Gegenüber zu erfahren, etwa in bestimmten ästhetischen Konstellationen; eine freie Beziehung zu einem Gegenüber besteht gerade nicht allein in Intersubjektivität.
Das Buch ist im Dialog mit Horst Bredekamps Theorie des Bildakts geschrieben, in der verwandte Motive verfolgt werden, und um ein Nachwort Bredekamps ergänzt.
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