
Choice Made Simple!
Too many options?Click below to purchase an online gift card that can be used at participating retailers in Village Green Shopping Centre and continue your shopping IN CENTRE!Purchase HereHome
Liebe Kinder, gute Kameraden.: Friedrich Wilhelms I. Tabakskollegium als Sehnsuchtsort.
Coles
Loading Inventory...
Liebe Kinder, gute Kameraden.: Friedrich Wilhelms I. Tabakskollegium als Sehnsuchtsort. in Vernon, BC
Current price: $17.99

Coles
Liebe Kinder, gute Kameraden.: Friedrich Wilhelms I. Tabakskollegium als Sehnsuchtsort. in Vernon, BC
Current price: $17.99
Loading Inventory...
Size: Kobo eBook
*Product information may vary - to confirm product availability, pricing, shipping and return information please contact Coles
Das Tabakskollegium. Kunsthistoriker haben sich von diesem Gemälde allemal abgewandt, Preußenexperten vergeblich um eine Deutung bemüht. Unbestritten zeigt das Bild das berühmt-berüchtigte Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. (1688–1740). Man etikettierte die Veranstaltung und ihre Darstellung als negative Markenzeichen dieses Königs, als exzessives Besäufnis einer militarisierten Männerrunde. Mittlerweile wird der politisch-diskursive Kern seiner Abendgesellschaften und dessen geistige Verortung im frühaufklärerisch zeremonialfreien Raum angemessener analysiert. Auch das von Georg Lisiewski ca. 1736/37 gemalte „Tabakskollegium“ stieß lange Zeit auf kopfschüttelnde Ablehnung. Doch sein Bild verbirgt eine Botschaft, die bislang nicht verstanden wurde. Das Kunstwerk wird hier durch eine genaue heereskundliche Untersuchung seines Figurenprogramms als idealisierte Darstellung eines Sehnsuchtsorts entschleiert, an dem der komplizierte König unverfälschte Kindesliebe und absichtslose Kameradentreue erleben wollte.
Das Tabakskollegium. Kunsthistoriker haben sich von diesem Gemälde allemal abgewandt, Preußenexperten vergeblich um eine Deutung bemüht. Unbestritten zeigt das Bild das berühmt-berüchtigte Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. (1688–1740). Man etikettierte die Veranstaltung und ihre Darstellung als negative Markenzeichen dieses Königs, als exzessives Besäufnis einer militarisierten Männerrunde. Mittlerweile wird der politisch-diskursive Kern seiner Abendgesellschaften und dessen geistige Verortung im frühaufklärerisch zeremonialfreien Raum angemessener analysiert. Auch das von Georg Lisiewski ca. 1736/37 gemalte „Tabakskollegium“ stieß lange Zeit auf kopfschüttelnde Ablehnung. Doch sein Bild verbirgt eine Botschaft, die bislang nicht verstanden wurde. Das Kunstwerk wird hier durch eine genaue heereskundliche Untersuchung seines Figurenprogramms als idealisierte Darstellung eines Sehnsuchtsorts entschleiert, an dem der komplizierte König unverfälschte Kindesliebe und absichtslose Kameradentreue erleben wollte.


















