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Katastrophenzeit: Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation
Coles
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Katastrophenzeit: Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation in Vernon, BC
Current price: $27.42

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In seinem neuen Buch analysiert der Soziologe Sighard Neckel in nüchterner Klarheit das große Dilemma unserer Zeit: Während der Klimawandel auf eine ökologische Katastrophenzeit zuläuft, stellen Maßnahmen zu seiner Eindämmung eine beispiellose Herausforderung dar, an der moderne Gesellschaften zu scheitern drohen. Klimakonflikte vertiefen soziale Ungleichheiten und die Krise der Demokratie. Der Streit um die Lebensführung bringt soziale Gruppen gegeneinander auf. Reichtumsklassen profitieren weiterhin von der Klimaschädigung. Die Folge: Es passiert zu wenig bis nichts, und die Katastrophe rückt immer näher. Um die drängenden Fragen des Klimawandels herum entstehen zahllose neue Konfliktherde, in die unterschiedliche Interessen, Wertvorstellungen und Sozialmilieus miteinander verstrickt sind. Klimapolitisch verhärten sich die Fronten, während bei Regierungen, in der Wirtschaft und bei der Bevölkerung der Klimawandel in den Hintergrund rückt. Dadurch bleibt die notwendige schnelle sozialökologische Transformation aus. Umso mehr plädiert Neckel für einen radikalen Umbau von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, für einen ökologischen "Infrastruktursozialismus" im Interesse des Gemeinwohls, um der drohenden Katastrophe doch noch Herr zu werden. Dabei nimmt er nicht nur eine Reihe von gegenwärtig zirkulierenden Scheindebatten auseinander, sondern zeigt auf, welche realistischen ökologischen und gesellschaftlichen Fortschritte trotz unserer bedrohlichen Lage möglich sind.
In seinem neuen Buch analysiert der Soziologe Sighard Neckel in nüchterner Klarheit das große Dilemma unserer Zeit: Während der Klimawandel auf eine ökologische Katastrophenzeit zuläuft, stellen Maßnahmen zu seiner Eindämmung eine beispiellose Herausforderung dar, an der moderne Gesellschaften zu scheitern drohen. Klimakonflikte vertiefen soziale Ungleichheiten und die Krise der Demokratie. Der Streit um die Lebensführung bringt soziale Gruppen gegeneinander auf. Reichtumsklassen profitieren weiterhin von der Klimaschädigung. Die Folge: Es passiert zu wenig bis nichts, und die Katastrophe rückt immer näher. Um die drängenden Fragen des Klimawandels herum entstehen zahllose neue Konfliktherde, in die unterschiedliche Interessen, Wertvorstellungen und Sozialmilieus miteinander verstrickt sind. Klimapolitisch verhärten sich die Fronten, während bei Regierungen, in der Wirtschaft und bei der Bevölkerung der Klimawandel in den Hintergrund rückt. Dadurch bleibt die notwendige schnelle sozialökologische Transformation aus. Umso mehr plädiert Neckel für einen radikalen Umbau von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, für einen ökologischen "Infrastruktursozialismus" im Interesse des Gemeinwohls, um der drohenden Katastrophe doch noch Herr zu werden. Dabei nimmt er nicht nur eine Reihe von gegenwärtig zirkulierenden Scheindebatten auseinander, sondern zeigt auf, welche realistischen ökologischen und gesellschaftlichen Fortschritte trotz unserer bedrohlichen Lage möglich sind.


















