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Heirat wider Willen: Dr. Norden Gold 102 – Arztroman
Coles
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Heirat wider Willen: Dr. Norden Gold 102 – Arztroman in Vernon, BC
By None
Current price: $5.99

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Size: Kobo eBook
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Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Gold Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Bring mir die Krone mit den Bändern, Susi!«, befahl Oswald Beermoser seiner Tochter. Und dann wandte er sich um und rief nach dem Knecht. »Rosco, Rosco, wo bist du? Komm her und halte ›Schimmi‹ fest, ich will sie schmücken.« Gemeint war die falbe Kuh, die heute beim Almauftrieb den langen Zug der dreißig Milchkühe anführen sollte, die der Bauer zu den Almwiesen am Blandenstein bringen wollte. Heute war ein Freitag, und man schrieb den 24. Mai. Die drei Eisheiligen und die Kalte Sophie waren vorbei. Man durfte damit rechnen, dass es von Tag zu Tag wärmer und sommerlicher werden würde. Wie immer waren die Bewohner des Beermoserhofes, der am Rand des Waldes gelegen war, früh aufgestanden, und um sechs Uhr hatten der junge Knecht, der aus Südtirol stammte und ein gutmütiger und immer freundlicher Bursche war, und der Sechsundzwanzigjährige Andreas, der Hoferbe, mit dem Melken des Milchviehs begonnen. Das ging natürlich elektrisch vor sich und war nicht anstrengend, aber es dauerte seine Zeit. Um sieben Uhr hatte es ein gutes Frühstück gegeben, das die kränkliche Bäuerin und ihre Tochter, die Susi, bereitet hatten. Danach hatten Andreas und Rosco die Kühe in den Hof getrieben und zu einem Zug geordnet. Die Bäuerin packte in der Küche eine Kiepe mit allerlei Lebensmitteln, die Susi für den Senn mitnehmen sollte. Die zweiundzwanzigjährige Hoftochter sollte den Zug begleiten. Der Senn hieß Rudolf Schernitz und war ein grauhaariger Mann in den fünfzigern, der schon seit vielen Jahren für den Besitzer vom Beermoserhof auf die Alm ging. Der Käse, den der Rudolf dort oben bereitete, war in der Umgebung berühmt. Susi brachte jetzt die aus Blumen geflochtene Krone, von der bunte Bänder aus Kreppapier herunterhingen. Der Bauer nahm sie aus ihrer Hand und setzte sie »Schimmi«
Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Gold Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Bring mir die Krone mit den Bändern, Susi!«, befahl Oswald Beermoser seiner Tochter. Und dann wandte er sich um und rief nach dem Knecht. »Rosco, Rosco, wo bist du? Komm her und halte ›Schimmi‹ fest, ich will sie schmücken.« Gemeint war die falbe Kuh, die heute beim Almauftrieb den langen Zug der dreißig Milchkühe anführen sollte, die der Bauer zu den Almwiesen am Blandenstein bringen wollte. Heute war ein Freitag, und man schrieb den 24. Mai. Die drei Eisheiligen und die Kalte Sophie waren vorbei. Man durfte damit rechnen, dass es von Tag zu Tag wärmer und sommerlicher werden würde. Wie immer waren die Bewohner des Beermoserhofes, der am Rand des Waldes gelegen war, früh aufgestanden, und um sechs Uhr hatten der junge Knecht, der aus Südtirol stammte und ein gutmütiger und immer freundlicher Bursche war, und der Sechsundzwanzigjährige Andreas, der Hoferbe, mit dem Melken des Milchviehs begonnen. Das ging natürlich elektrisch vor sich und war nicht anstrengend, aber es dauerte seine Zeit. Um sieben Uhr hatte es ein gutes Frühstück gegeben, das die kränkliche Bäuerin und ihre Tochter, die Susi, bereitet hatten. Danach hatten Andreas und Rosco die Kühe in den Hof getrieben und zu einem Zug geordnet. Die Bäuerin packte in der Küche eine Kiepe mit allerlei Lebensmitteln, die Susi für den Senn mitnehmen sollte. Die zweiundzwanzigjährige Hoftochter sollte den Zug begleiten. Der Senn hieß Rudolf Schernitz und war ein grauhaariger Mann in den fünfzigern, der schon seit vielen Jahren für den Besitzer vom Beermoserhof auf die Alm ging. Der Käse, den der Rudolf dort oben bereitete, war in der Umgebung berühmt. Susi brachte jetzt die aus Blumen geflochtene Krone, von der bunte Bänder aus Kreppapier herunterhingen. Der Bauer nahm sie aus ihrer Hand und setzte sie »Schimmi«


















