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Erinnerungen der Kaiserin Katharina die Große (Zusammengefasste Ausgabe): Bereicherte Ausgabe. Selbstzeugnis vom Zarenhof: Aufklärungspolitik, Hofintrigen und der Staatsstreich von 1762 im Zarenreich
Coles
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Erinnerungen der Kaiserin Katharina die Große (Zusammengefasste Ausgabe): Bereicherte Ausgabe. Selbstzeugnis vom Zarenhof: Aufklärungspolitik, Hofintrigen und der Staatsstreich von 1762 im Zarenreich in Vernon, BC
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Erinnerungen der Kaiserin Katharina die Große (Zusammengefasste Ausgabe): Bereicherte Ausgabe. Selbstzeugnis vom Zarenhof: Aufklärungspolitik, Hofintrigen und der Staatsstreich von 1762 im Zarenreich in Vernon, BC
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In ihren Erinnerungen entwirft Katharina II. ein Selbstporträt, das von der deutschen Prinzessin Sophie von Anhalt‑Zerbst bis zur Herrscherin eines Imperiums reicht. Die ursprünglich auf Französisch verfassten, fragmentarisch überlieferten Texte verbinden nüchternes Faktum mit pointierter Selbstauslegung: präzise Hofschilderungen, kalkulierte Charakteristiken Peters III. und ein komponierter Weg zum Staatsstreich von 1762. Stilistisch merkt man die Schule der Lumières: klare Perioden, ironische Parenthesen, maßvolle Haltung. Im historischen Kontext spiegeln die Aufzeichnungen Reformambitionen (Nakaz, Gesetzgebende Kommission), den Umgang mit Aufruhr (Pugatschow) und die Spannung zwischen aufgeklärtem Programm und realpolitischer Herrschaft. Katharina die Große (1729–1796), Mäzenin, Sammlerin und Korrespondentin Voltaires und Diderots, schrieb ihre Memoiren als Akt der Selbstlegitimation und intellektuellen Bilanz. Ihre Bildung am preußisch geprägten Hof, die politisch arrangierte Ehe und das Leben unter Elisabeth Petrowna schärften ihren Willen zur Autonomie; die Erfahrung des Putschs und der frühen Konsolidierung verlangte nach einer Erzählung, die Motive, Prinzipien und Fehler erklärt. Zugleich verraten die Texte Lektüren Montesquieus und Beccarias sowie die Kunst, Macht als Vernunftregierung zu inszenieren. Diese Ausgabe empfiehlt sich historisch Interessierten, Literaturwissenschaftlern und politischer Theorie gleichermaßen: als Quellenbuch des 18. Jahrhunderts und als Studie strategischer Autobiographie. Wer sie liest, gewinnt Einsicht in die Werkstatt einer Herrscherin – gewinnend, parteiisch, erhellend. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
In ihren Erinnerungen entwirft Katharina II. ein Selbstporträt, das von der deutschen Prinzessin Sophie von Anhalt‑Zerbst bis zur Herrscherin eines Imperiums reicht. Die ursprünglich auf Französisch verfassten, fragmentarisch überlieferten Texte verbinden nüchternes Faktum mit pointierter Selbstauslegung: präzise Hofschilderungen, kalkulierte Charakteristiken Peters III. und ein komponierter Weg zum Staatsstreich von 1762. Stilistisch merkt man die Schule der Lumières: klare Perioden, ironische Parenthesen, maßvolle Haltung. Im historischen Kontext spiegeln die Aufzeichnungen Reformambitionen (Nakaz, Gesetzgebende Kommission), den Umgang mit Aufruhr (Pugatschow) und die Spannung zwischen aufgeklärtem Programm und realpolitischer Herrschaft. Katharina die Große (1729–1796), Mäzenin, Sammlerin und Korrespondentin Voltaires und Diderots, schrieb ihre Memoiren als Akt der Selbstlegitimation und intellektuellen Bilanz. Ihre Bildung am preußisch geprägten Hof, die politisch arrangierte Ehe und das Leben unter Elisabeth Petrowna schärften ihren Willen zur Autonomie; die Erfahrung des Putschs und der frühen Konsolidierung verlangte nach einer Erzählung, die Motive, Prinzipien und Fehler erklärt. Zugleich verraten die Texte Lektüren Montesquieus und Beccarias sowie die Kunst, Macht als Vernunftregierung zu inszenieren. Diese Ausgabe empfiehlt sich historisch Interessierten, Literaturwissenschaftlern und politischer Theorie gleichermaßen: als Quellenbuch des 18. Jahrhunderts und als Studie strategischer Autobiographie. Wer sie liest, gewinnt Einsicht in die Werkstatt einer Herrscherin – gewinnend, parteiisch, erhellend. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.


















