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Coles Die Genese Allāhs in der Spätantike: Zwischen Kultus und Synkretisierungsprozessen at Village Green Shopping Centre in Vernon, BC
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Im Gegensatz zum monotheistischen Narrativ, das in der Islam- und Religionsforschung zu einer Art Standarderzählung über eine ‚monotheistische Existenz‘ Allāhs vor dem Paleo-Islam geworden ist, legt das Buch anhand einer ausführlichen religionshistorischen Untersuchung dar, dass das vormuḥammadanische Appellativum ‚Allāh‘ keine kultische Gottheit darstellte und keine monotheistische Tendenz aufwies. Vielmehr fungierte der Name als eine Art Signifikant ohne Signifikat , der keine kultischen Spuren hinterließ. Die Studie rekonstruiert und untersucht die Herausbildung des kultischen Allāhs als einen langen synkretistischen Prozess der Verschiebung und Rekonfiguration der spätantiken polytheistischen und paganen Gegebenheiten. Der Schwerpunkt liegt auf zwei zentralen Voraussetzungen, die zur Genese Allāhs beitrugen: dem Kultus und den Synkretisierungsprozessen mit den in der Spätantike weit verbreiteten Götterepitheta und Götternamen.
Die Genese Allāhs erweist sich somit als Teil eines historisch bedingten Transformationsraums, in dem sich religiöse Semantiken rekonfigurieren und in neue Bezugssysteme eintreten.
Im Gegensatz zum monotheistischen Narrativ, das in der Islam- und Religionsforschung zu einer Art Standarderzählung über eine ‚monotheistische Existenz‘ Allāhs vor dem Paleo-Islam geworden ist, legt das Buch anhand einer ausführlichen religionshistorischen Untersuchung dar, dass das vormuḥammadanische Appellativum ‚Allāh‘ keine kultische Gottheit darstellte und keine monotheistische Tendenz aufwies. Vielmehr fungierte der Name als eine Art Signifikant ohne Signifikat , der keine kultischen Spuren hinterließ. Die Studie rekonstruiert und untersucht die Herausbildung des kultischen Allāhs als einen langen synkretistischen Prozess der Verschiebung und Rekonfiguration der spätantiken polytheistischen und paganen Gegebenheiten. Der Schwerpunkt liegt auf zwei zentralen Voraussetzungen, die zur Genese Allāhs beitrugen: dem Kultus und den Synkretisierungsprozessen mit den in der Spätantike weit verbreiteten Götterepitheta und Götternamen.
Die Genese Allāhs erweist sich somit als Teil eines historisch bedingten Transformationsraums, in dem sich religiöse Semantiken rekonfigurieren und in neue Bezugssysteme eintreten.
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