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Schon immer hatten pazifistische Friedensnobelpreiskandidaten in Deutschland einen schweren Stand und sahen sich in Einzelfllen auch politischer Verfolgung ausgesetzt. Dass aber gleich eine ganze Gruppe gechtet, verfolgt, eingesperrt oder vertrieben wurde, ist bis heute ein einzigartiger Vorgang in der 120-jhrigen Geschichte des Friedensnobelpreises. Die Namen von Adolf Damaschke, Hans Driesch, Friedrich Wilhelm Foerster, Hermann Kantorowicz, Fritz Kster, Carl v. Ossietzky, Walther Schcking, Helene Stcker, Karl Strupp und Hans Wehberg sowie das von Ludwig Quidde ins Leben gerufene Comit de secours aux pacifistes exils stehen – jeder auf seine Weise – fr ein anderes Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus. Doch nicht alle in dieser dunklen Zeit nominierten Deutschen fgen sich in dieses Bild ein. Vervollstndigt wird die Liste der deutschen Kandidaten von zwei Reprsentanten des Dritten Reichs: Alfred Ploetz und Adolf Hitler. Vom selben Autor sind bereits die Bnde Die deutschen Friedensnobelpreiskandidaten im Kaiserreich 1901–1918 (2017) und Die deutschen Friedensnobelpreiskandidaten in der Weimarer Republik 1919–1933 (2020) erschienen.
Schon immer hatten pazifistische Friedensnobelpreiskandidaten in Deutschland einen schweren Stand und sahen sich in Einzelfllen auch politischer Verfolgung ausgesetzt. Dass aber gleich eine ganze Gruppe gechtet, verfolgt, eingesperrt oder vertrieben wurde, ist bis heute ein einzigartiger Vorgang in der 120-jhrigen Geschichte des Friedensnobelpreises. Die Namen von Adolf Damaschke, Hans Driesch, Friedrich Wilhelm Foerster, Hermann Kantorowicz, Fritz Kster, Carl v. Ossietzky, Walther Schcking, Helene Stcker, Karl Strupp und Hans Wehberg sowie das von Ludwig Quidde ins Leben gerufene Comit de secours aux pacifistes exils stehen – jeder auf seine Weise – fr ein anderes Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus. Doch nicht alle in dieser dunklen Zeit nominierten Deutschen fgen sich in dieses Bild ein. Vervollstndigt wird die Liste der deutschen Kandidaten von zwei Reprsentanten des Dritten Reichs: Alfred Ploetz und Adolf Hitler. Vom selben Autor sind bereits die Bnde Die deutschen Friedensnobelpreiskandidaten im Kaiserreich 1901–1918 (2017) und Die deutschen Friedensnobelpreiskandidaten in der Weimarer Republik 1919–1933 (2020) erschienen.
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