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Das Institut für unnötige Zeit: Roman vom Verschwinden der freien Sekunden
Coles
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Das Institut für unnötige Zeit: Roman vom Verschwinden der freien Sekunden in Vernon, BC
By None
Current price: $15.99

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In einer Welt, in der jede Sekunde verplant, optimiert und verwertet werden muss, gibt es keinen Raum mehr für das Unnötige. Doch was geschieht mit den Momenten, die keinem Zweck dienen? Mit den drei Sekunden, in denen ein Kind auf einer Schaukel einfach nur den Himmel betrachtet? Mit dem Blick auf eine Zuckerdose in einer stillen Küche? Magnus Lindner entwirft in seinem außergewöhnlichen Roman eine beklemmende Vision: Das Institut für unnötige Zeit sammelt genau diese verlorenen Augenblicke. In gläsernen Phiolen archiviert, katalogisiert und weggeschlossen. Lenz arbeitet dort als Archivar, ein Mann der Zahlen und Routine, der seine Schritte zählt und in Primzahlen denkt. Tag für Tag sortiert er fremde Erinnerungen, Momente von Menschen, die er nie treffen wird – bis eine Phiole ihm das Bild eines schaukelnden Kindes zeigt und seine geordnete Welt zu bröckeln beginnt. Mit hypnotischer Präzision zeichnet Lindner das Porträt einer Gesellschaft, die ihre Menschlichkeit verloren hat. In reduzierten, poetischen Sätzen erschafft er eine kafkaeske Architektur aus endlosen grauen Korridoren und nummerierten Türen, hinter denen Menschen in ihren eigenen Zeitblasen existieren. Die Frage, die den Roman durchzieht, wird zur existenziellen Herausforderung: Was macht uns zu Menschen, wenn nicht gerade die unnötigen, zwecklosen, bedeutungslosen Momente? "Das Institut für unnötige Zeit" ist ein philosophischer Thriller über Effizienzwahn und Kontrollverlust, über das Vergessen und die verzweifelte Suche nach dem, was uns ausmacht. Ein dystopischer Roman, der erschreckend nah an unserer Gegenwart liegt.
In einer Welt, in der jede Sekunde verplant, optimiert und verwertet werden muss, gibt es keinen Raum mehr für das Unnötige. Doch was geschieht mit den Momenten, die keinem Zweck dienen? Mit den drei Sekunden, in denen ein Kind auf einer Schaukel einfach nur den Himmel betrachtet? Mit dem Blick auf eine Zuckerdose in einer stillen Küche? Magnus Lindner entwirft in seinem außergewöhnlichen Roman eine beklemmende Vision: Das Institut für unnötige Zeit sammelt genau diese verlorenen Augenblicke. In gläsernen Phiolen archiviert, katalogisiert und weggeschlossen. Lenz arbeitet dort als Archivar, ein Mann der Zahlen und Routine, der seine Schritte zählt und in Primzahlen denkt. Tag für Tag sortiert er fremde Erinnerungen, Momente von Menschen, die er nie treffen wird – bis eine Phiole ihm das Bild eines schaukelnden Kindes zeigt und seine geordnete Welt zu bröckeln beginnt. Mit hypnotischer Präzision zeichnet Lindner das Porträt einer Gesellschaft, die ihre Menschlichkeit verloren hat. In reduzierten, poetischen Sätzen erschafft er eine kafkaeske Architektur aus endlosen grauen Korridoren und nummerierten Türen, hinter denen Menschen in ihren eigenen Zeitblasen existieren. Die Frage, die den Roman durchzieht, wird zur existenziellen Herausforderung: Was macht uns zu Menschen, wenn nicht gerade die unnötigen, zwecklosen, bedeutungslosen Momente? "Das Institut für unnötige Zeit" ist ein philosophischer Thriller über Effizienzwahn und Kontrollverlust, über das Vergessen und die verzweifelte Suche nach dem, was uns ausmacht. Ein dystopischer Roman, der erschreckend nah an unserer Gegenwart liegt.


















